BIG I nS F900
Selbsttragende Entwässerungsrinnen aus Hochleistungsstahlbeton mit Sphärogusszargen

Belastungsklassen

F900

Entwässerungsrinnen BIG I nS F900

Die Die BIG I nS F900- Entwässerungsrinnen weisen eine Wanddichte von 75mm und Verstärkungs- und Schutzzargen, die die Rinnenprofile einwickeln, vor. Die Zargen sind aus Sphäroguss, Verschleißfest und zur Vermeidung deren Abtrennung beim Betrieb am Betonrinnekörper stark verankert. Im Vergleich zu den Voraussetzungen der EN1433-Norm sind diese Zargen zur Gewährleistung einer besseren Standfestigkeit mit einer überdimensionierten Wanddicke versehen.
Die Die BIG I nS F900- Entwässerungsrinnen werden mit montierten und durch abschraubungsfeste M10- Schrauben fixierten Rosten geliefert.

Die Rinnen sind mit einem Nut-Feder Verbindungssystem zu einer besseren Festigkeit bei der Verlegung und mit extrem glatten Innenwänden zur Verbesserung des Wasserablaufs ausgestattet.
Das BIG I nS F900-System ist entsprechend der EU-Norm1433 bis zur F900-Typ I-Belastungsklasse zertifiziert und mit der vorgeschriebenen CE-Markierung versehen.
Die BIG I nS F900-Produktpalette eignet sich für den Einsatz bei Zonen mit extrem dichtem Schwerverkehr, wie z. B. bei Industrie-und Produktionsanlagen, intermodalen Logistikzentren, Flughäfen und Umschlagszentren.
Das BIG I nS D400-System besteht aus Rinnen mit einer NW von 200mm bis 400mm, mit jeweils 2 Einbauhöhen: 1ml und 3ml. Der dazu kombinierbare Rost ist ein Sphärogussstegrost mit einer Schlitzweite von weniger als 20mm.

Die BIG I nS F900-Produktpalette ist aus Schuttstahlbeton mit hoher Druckfestigkeit (Mindestklasse C45/55 – fck= 45 N/mm² und Rck= 55 N/mm²) und ist widerstandsfähig gegen die Einfrierungs- und Schmelzungszyklen in Anwesenheit von Auftausalz enthaltendem, stehendem Wasser (+R-Klassifizierung laut der EN-Norm1433) und gegen Verwitterung (W-Klassifizierung laut der EN-Norm1433).

Hergestellt gemäß der EN 1433-Norm und mit der obligatorischen CE-Kennzeichnung versehen

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    VERTRAULICHKEIT

    BIG I nS F900 Einbau- und Handhabungsrichtlinien

    Entwässerungsrinnen aus Schüttstahlbeton mit im Betonrinnenkörper perfekt verankerten Verstärkungszargen. Die Entwässerungsrinnen werden schon montiert (Fixierung durch abschraubungssicheres M10-Schraube+Würfelsystem) geliefert und eignen sich besonders für die Anwendung bei Zonen mit intensivem Schwerverkehr, bei Autobahnen, Flughäfen und großen Bauarbeiten.

    1. Die vorliegenden Einbaurichtlinien sind als Hinweis und Orientierung zu halten. Der Kunde (der Konstrukteur oder der Designer) soll sich vergewissern, dass die Natur des Installationsgelände damit kompatibel sei. Die Rinnenstandfläche ist durch einen 1cm hohen Mörtelbett sorgfältig auszugleichen.
    2. Um ihre Entwässerungsfunktion richtig auszuführen und die Roste durch übermäßige Belastungen nicht zu überlasten, soll die Rinne mindestens 3-5mm unterhalb des umliegenden Bodenbelags eingebaut werden. (Siehe Einbauschema).
    3. Die Rinne wird mit montierten Rosten geliefert: Sollte bei der Verlegung notwendig werden, die Roste zu demontieren, müssen die Schrauben in die entsprechenden Gewinden eingesetzt werden, ohne zugeschraubt zu werden, um die Gewinde vor Bauarbeitenschlaken zu schützen.
    4. Zur Zusicherung der Wasserdichte zwischen den Rinnenkörpern der Entwässerungseinheit, ist es notwendig eine einkomponente Dichtungsmasse auf Polyhurethanbasis, wie z.B. MAPEI (Mapeflex), SIKA (Sikaflex) oder ähnliche auf die Kontaktflächen zwischen den Rinnenkörpern aufzulegen. (Falls die Kontaktflächen leicht verstaubt und die Rinnenfugen mechanischen Beanspruchungen oder verlängertem Kontakt mit Flüssigkeiten ausgesetzt sein sollten, empfiehlt es sich die Behandlung mit einem Primer derselben Marke der Dichtungsmasse.
    5. Zur Entladung sind die 3 Meter langen Entwässerungsrinnen mit Hilfe des CE-zertifizierten Hackenhubsystems handzuheben, das aus 4 an den Betonseitenwänden des Rinnenkörpers eingebauten Bolzen und aus 4 Hubhacken (separat zu Verfügung gestellt) besteht. Die 1 Meter langen Entwässerungsrinnen sind dagegen anzuschlingen und mittels von Hacken aus verzinktem Stahl an den geometrischen Mittelpunkten der Roste einzuklinken. Die Handhabung soll mit großer Vorsicht durch langsame Bewegungen durchgeführt werden.

    Es ist Aufgabe des Entwerfers, die Belastbarkeit des Installationsbodens zu überprüfen und dementsprechend die geeigneten Dimensionen X-Y-Z und eventuell die Anwendung von Steckeisen zu bestimmen.